XAMPP ist (wie man schon erraten kann)
eine Abkürzung.
Sie spielt mit der bekannten Abkürzung
LAMP bzw. LAMPP.
Das “L” steht für Linux.
Das “A” steht dabei für Apache.
Das “M” für MySQL.
Das erste “P” für Perl
und das zweite “P” für PHP.
Ursprünglich hatte unser “XAMPP” zwei Namen: LAMPP und WAMPP.
LAMPP war die Linux-Version und WAMPP die Windows-Version.
Da diese Namen aber auch gebräuchliche Begriffe sind, haben wir
uns schnell entschieden sie nicht mehr zu verwenden und uns einen eigenen,
eindeutigen Namen auszudenken.
Da es XAMPP nicht nur für ein Betriebssystem gibt,
haben wir es uns einfach gemacht und den ersten Buchstaben,
der für das Betriebssystem steht, durch “X” ersetzt.
“X” als Metapher für das Unbekannte.
Und so ist der Name “XAMPP” erstanden.
Das “X” in XAMPP steht also stellvertretend für das Betriebssystem unter dem XAMPP läuft.
Es kann Probleme mit einiger Software geben.
Hier sind einige Programme genannt die Probleme bereiten können:
Filesharing Programme mit webclient (kazza & co)
Antivir (mcAffe 7.0)
Skype (messenger)
Darauf achten, dass man nicht den Port 80 oder 443 nutzt, dafür muss man unter “Aktionen/Optionen/Verbindung/ den Hacken entfernen und den entsprechenden Port (z.B. 45737) an seinem Router und in Skype freigeben, dann läuft auch der apache wieder
XpAntiSpy
diverse firewall und routing software
WinXP ohne SP1
WinXP integrierte Netzwerk Firewall
WebcamXP (besitzt einen webclient der default auf port 80 läuft)
a) Doppelklick auf die xampp-control.exe und mit diesem
Controller-Programm die einzelnen Programmteile starten.
b) Doppelklick auf die apache_start.bat (was auch für MySQL vorhanden ist)
c) dienstinstall 
Im Konsolen login (direkter ssh/telnet) als <root> /opt/lampp/lampp start
Bei SuSe 10 reicht obige Methode anscheinend nicht mehr, darum hier noch eine alternative Möglichkeit:
# ln -s /opt/lampp/lampp /etc/init.d/lampp
Unter Suse wird oft mit den “RC-Prozeduren” gearbeitet:
Möchte man die “rclampp” anlegen erstellt man folgenden symbolischen Link:
# ln -s /opt/lampp/lampp /usr/sbin/rclampp
Nun kann man zum Beispiel mit “rclampp stop” den LAMPP wieder stoppen.
Wenn man am gleichen PC sitzt, wo auch der XAMPP installiert wurde,
erfolgt der Aufruf mit http://localhost
oder http://127.0.0.1 und http://LAN-IP_des_PCs
Möchte man von einem benachbarten PC innerhalb des Netzwerkes darauf zugreifen, erfolgt
das mit dem Aufruf http://LAN-IP_des_PCs_mit_XAMPP
Das gilt sowohl für Windows Rechner als auch für Linux-Distributionen.
Möchte man aus dem Internet den XAMPP ansprechen, sind zuvor folgende
Hinweise « zu beachten.
Nach erfolgter Installation, dem Startvorgang des XAMPP
und mit dem Aufruf http://localhost erscheint
der “Willkommenscreen” von XAMPP.
Auf diesem Screen sind mehrere LINKs abrufbar und dienen an dieser
Stelle zum Testen des Funktionsumfanges von XAMPP.
Sollte bei den Tests kein Fehler auftauchen, so geht man davon aus,
dass alles richtig läuft und Fehler bei eigenen Webpages nicht auf Fehler
von XAMPP zurückzuführen sind.
Auf diesem Willkommenscreen werden auch Dinge angedeutet und erklärt,
die ein weiteres Betreiben des XAMPP ermöglichen.
So auch ein Sicherheitsaspekt von XAMPP, die PHP Funktionen und MySQL.
Für HTML-Seiten ist ein bestimmtes Verzeichnis innerhalb des XAMPP vordefiniert und liegt bei
- Windows unter: c:\apachefriends\xampp\htdocs (Grundpfadangabe bei Installerversion)
- Windows unter: c:\xampp\htdocs (Grundpfad bei EXEzip und ZIP Versionen)
- Linux unter: /opt/lampp/htdocs
In beiden Fällen kann man in dieses Verzeichnis eine eigene Webpräsenz aufbauen,
mit eigenen Unterverzeichnissen und alles was man noch benötigen würde.
Nun sollte im Grundzustand des XAMPP eine eigene Page in ein
erstelltes Unterverzeichnis von htdocs sein
z.b. htdocs\meinepage
Innerhalb des Verzeichnisses meinepage kommt der HTML/PHP -Code hinein
und der Aufruf im Browser lautet
http://localhost/meinepage/pagename.html
oder
http://localhost/meinepage/pagename.php
Standardmässig wird bei XAMPP nach index.php index.html index.html.var index.php3 index.php4 gesucht;
sollte eine Datei mit diesem Namen im Verzeichnis gefunden werden,
so wird diese direkt über dem XAMPP-Apache ausfegrufen und im Browser angezeigt.
Ist keine der genannten Dateien vorhanden, so wird ein sogenannter INDEX erstellt,
der den Inhalt des Verzeichnisses wiederspiegelt.
Je nach Aufbau des eigenen Internetzuganges muss entsprechend der Geräte ein sogenanntes PORTFORWARD
eingerichtet werden, damit die http://-Abfragen auch auf den PC, wo XAMPP läuft, geschickt werden und dementsprechend
beantwortet werden können.
Das selbe gilt auch für eine laufende Firewall; darin muss der Port auch freigegeben werden.
Viele der Nutzer haben einen Router, der die Interneteinwahl steuert (auch Accesspoints von WLAN).
Diese Geräte haben bei Ihrer Grundinstallation kein “Forward” eingerichtet und somit würde eine http://-Anfrage
zwar aus dem Internet an den Router gelangen aber nicht weitergeleitet an den PC, wo der eigentliche XAMPP drauf läuft.
Bei der Vielzahl der verschiedenen Geräte ist hier eine eindeutige Beschreibung unzugänglich, von daher
bitte die Anleitung des Gerätes lesen. Diese Geräte besitzen ein Webinterface, was man durch die Installation
schon kennen sollte; darin sind weitere Einstellungen möglich in Bezug auf PORTFORWARD.
(manchmal auch Port Redirection oder NAT-Konfiguration genannt)
Generell geht es aber um den PORT 80 (HTTP), der auf die LAN-IP des PC geleitet werden sollte, worauf der XAMPP läuft.
weitere Ports wären:
TCP PORT 21 für FTP-Zugriff
TCP PORT 3306 FALLS man den MySQL-Zugriff von außen freigeben will (HIGH Security hole)
TCP PORT 143 für einen IMAP-Zugang
TCP PORT 25 für eigenen Mailserver (SMTP)
TCP PORT 110 für eigenen Mailserver (POP)
)
Wer seinen XAMPP mittels einer DSL oder ähnlichen Verbindungsart der weiten Welt dem Internet anbieten möchte,
steht oftmals vor dem Problem, dass sich die eigene Internet-IP nach einer Zwangstrennung und oder selbst herbeigeführten
Trennung jedesmal ändert.
Dafür gibt es sogenannte “Dynamische-Domain-Name-Services” = DynDNS Services.
Der wohl bekannteste ist unter www.dyndns.org zu erreichen.
Dort kann man kostenlos einen Account einrichten. Wenn man kein Einwahlmodem wie etwa einen Router, Accesspoint
oder ein DSLmodem mit Sonderfunktionen hat, das auch DYNDNS als Option kennt, müsste man sich bei diesem DynDNS-Service
zusätzlich noch ein Updatetool herunterladen.
Dieses Tool sorgt dafür, dass bei einer Zwangstrennung und der folgenden erneuten Einwahl dem DynDNS Service die neue
Internet-IP mitgeteilt wird; dadurch wäre gesichert, dass der eigene XAMPP unter einem feststehendem Namen zu erreichen ist.
XAMPP lässt sich auch wunderbar mit einem USB-Stick transportieren; damit verbunden ist die Möglichkeit
einen funktionierenden Webserver überall hin mit zu nehmen, wo man ihn bräuchte.
z.b.: LAN-Party, Arbeitsplatz, Meetings, Präsentationstermin etc. etc.
Minimum bräuchte man einen 512 MB USB-Stick, da der XAMPP (beim Schreiben dieses WIKIs war die Version 1.4.14 aktuell)
im entpacktem Zustand schon ca. 207 MB belegt; und wenn man auf dem Stick zusätzlich noch etliche kleine
Datenfiles mitführt, sind 512 MB schon minimal.
Es gibt noch eine XAMPPLITE Version, die wesentlich platzsparender ist; diese würde entpackt ca. 65 MB veranschlagen
und passt somit schon auf einen 128 MB USB-Stick.
Um den XAMPP auf einem USB-Stick zu installieren, nur die ZIP-Version von XAMPP downloaden
und ohne Verzeichnisänderung auf dem USB-Stick entpacken lassen.
Anders als in der Installanleitung ist bei der USB-Stick-Installation die setup_xampp.bat nicht auszuführen.
Damit wäre gesichert, dass der XAMPP überall laufen würde, weil nun keine absoluten Pfadangaben im XAMPP durch
die BATCHdatei eingetragen werden und somit unterschiedliche Laufwerkskennungen keine Störung verursachen.
Um von einer älteren XAMPP Version upzudaten, im Downloadbereich die richtige Datei laden.
Die Dateien haben die Bezeichnung “Upgrade Package Versionsnummer”
Hat nun ein User einige Versionsnummern von XAMPP übersprungen und möchte nicht alles von
vorne neu einrichten mit einer Installation der XAMPP Full Version, so ist darauf zu achten,
dass - alle - Zwischen-Upgrades gedownloadet werden und von Upgrade zu Upgrade installiert wird.
Bitte jeweils die README-Dateien lesen, da bei einigen Versionsübergängen etwaige Zusatzbefehle angewendet werden müssen.
In XAMPP ist der Perl-Interpreter eingebaut aber ohne seine erweiterten Module.
Zu diesem Zweck, wenn mit PERL nicht nur rudimentär gearbeitet werden soll, ist es möglich
unter addons.xampp.org das XAMPP-Perl-ADDon herunter zu laden.
Man bedenke an dieser Stelle, dass damit so gut wie alle frei verfügbaren PERL-Module im XAMPP
integriert werden; das bedeutet, dass man sich ein Sicherheitsloch in XAMPP einbaut, da einige
der Module durch direkte URL-Anweisungen ihren Dienst tun.